
Corallus Caninus
Corallus caninus (Linné, 1758):
Wie alle anderen Boas auch, ist Corallus caninus nicht giftig. Boas töten
ihre Beutetiere indem sie diese umschlingen und dadurch ersticken. Das Beutetier
wird anschließend in einem Stück hinuntergewürgt - gefressen.
Eine kleine Boa kann dem Menschen natürlich nicht gefährlich werden; trotzdem
sollte man sich nicht beißen lassen, denn ein unangenehmer Bakterien-Cocktail
auf den Zähnen der Schlange kann zu Blutvergiftungen führen.
Boas gibt es, abgesehen von wenigen Ausnahmen, nur in der neuen Welt. Das
"Gegenstück" zu den Boas der neuen Welt sind die Pythons der alten
Welt. Die Ähnlichkeit von Corallus caninus zum indonesischen grünen
Baumpython (Chondropython viridis) ist verblüffend.
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